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Weltweite Nachfrage treibt Gaspreise weiter nach oben

Der international steigende Energiebedarf sorgt für deutliche steigende Preise für fossile GaspreiseBrennstoffe. Auch der Gaspreis wird von dieser Entwicklung zunehmend erfasst. Gesicherte Zahlen für den steigenden Energiebedarf liegen für das Jahr 2004 vor, BP nennt für dieses Jahr eine Steigerungsrate von 4,3 Prozent.

Prognosen für die Zukunft erweisen sich angesichts der hohen Wachstumsraten in Indien und China als relativ einfach: Der weltweite Energiebedarf wird weiter rasant ansteigen und sich bald verdoppelt haben. Die Internationale Energieagentur (IEA) sagt diese Verdoppelung für 2030 voraus. Angesichts der schnellen Wandlung Chinas vom Entwicklungsland zu einem der größten Energieverbraucher der Welt, dessen Energiebedarf bereits heute mehr als 13 Prozent des weltweiten Bedarfs beträgt, sind solche Prognosen durchaus nachvollziehbar. Die dadurch verschärfte Konkurrenz auf dem Weltmarkt sorgt für steigende Importpreise für alle Energieträger, die auch die privaten Verbraucher deutlich zu spüren bekommen und in der Vergangenheit bereits zu spüren bekamen. Im Zeitraum 1995 -2005 fiel die Steigerung der Verbraucherpreise beim Erdgas mit 55 Prozent sogar noch vergleichsweise moderat aus. Erdöl verteuerte sich nach Angaben des Statistischen Bundesamtes im gleichen Zeitraum sogar um 140 Prozent.

Selbst in steigenden Gaspreisen lässt sich noch Positives entdecken: Investitionen in Erdgas sind lukrativ. Daher beteiligen sich die deutschen Gasunternehmen nicht nur an der weltweiten Erschließung neuer Gasvorkommen, sondern sie investieren auch in neue Transportwege. Mehr als 4 Mrd. Euro werden beispielsweise in die Förderung norwegischer Gasreserven im Troll-Feld investiert. Auch die wegen verschiedener politischer Begleitumstände in den Medien oft thematisierte Ostseepipeline gehört zu den aktuellen Milliardenprojekten mit deutscher Beteiligung. Die Transportkapazität diese Pipeline entspricht mit 27 Mrd. Kubikmeter pro Jahr einem Viertel des aktuellen deutschen Jahresbedarfs.

Die steigende Nachfrage durch eine entsprechende Steigerung der Förderung zu befriedigen ist beim Erdgas zumindest noch länger möglich als beim Erdöl, bei dem die maximale jährliche Fördermenge entweder bereits erreicht wurde oder in naher Zukunft erreicht wird. Demgegenüber stehen beim Erdgas noch erhebliche bislang unerschlossene Vorkommen zu Verfügung, deren Erschließung angesichts neuer Technologien durchaus möglich erscheint. Damit könnte voraussichtlich die Versorgung für mehr als 100 Jahre sichergestellt werden. In derartigen Prognosen werden nur solche neuen Vorkommen berücksichtigt, deren Förderung auch unter ökonomischen Gesichtspunkten rentabel erscheint. Daher werden Vorhersagen über die Reichweite der vorhandenen Gasreserven auch von Prognosen der künftigen Preisentwicklung beeinflusst.

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