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Gasspartipps im Haushalt

Gasspartipps für Eigentümer

Wer eine Wohnung oder ein Haus sein eigen nennt, zeichnet auch für die zugehörige GasspartippsHeizungsanlage des Hauses mindestens mitverantwortlich und kann das Gassparen unmittelbar an der Heizung beginnen. Dazu verpflichtet ihn schon der Gesetzgeber, der in der „Verordnung über kleine und mittlere Feuerungsanlagen“ für die Abgasverluste bei Öl- und Gasheizungen verschärfte Grenzwerte festgelegt hat. Diese Grenzwerte richten sich nach der jeweiligen Nennwärmeleistung und dürfen bei den im Wohnbereich üblichen Anlagen 11% nicht überschreiten.

Im Mittelpunkt der „Energie-Einsparverordnung“ (EnEV), die 2009 aktualisiert wurde, stehen bautechnische Standardanforderungen für einen effizienten Gesamtenergieverbrauch von Gebäuden. Heizungs- anlagenverordnung und Wärmeschutzverordnung wurden zu einer gemeinsamen Verordnung zusammengefasst. Neben der Anlagentechnik wurden in die Energiebilanz nun auch jene Verluste einbezogen, die bei Erzeugung, Speicherung, Verteilung oder Übergabe der Wärme entstehen.

Egal ob Neubau oder Bestandsimmobilie, die Modernisierung der Heizungsanlage sollte den Ausgangspunkt jeglichen Gassparens bilden. Laut Gesetz mussten vor dem 1. Oktober 1978 eingebaute Heizkessel bis spätestens Ende 2008 ausgewechselt werden. Derartige Heizkessel entwickelten eine Abgastemperatur bis zu 200°C, was einen gewaltigen Energieverlust über den Schornstein bedeutete. Heute übliche Brennwertthermen bzw. Brennwertkessel erzeugen nur noch eine mittlere Abgastemperatur von maximal 50°C bei Heizkörper – Anlagen. Bei dieser Technik wird die Abwärme zur Aufheizung des Wassers mit herangezogen, so dass gut 10% an Heizkosten gespart werden können.

Auch bei Heizungs- und Umwälzpumpen lohnt sich eine Modernisierung. Heizungspumpen unterstützen die Zirkulation des warmen Wassers zwischen dem Heizkessel und den Heizkörpern und sorgen somit für die die schnelle Erwärmung der Räume, während Umwälzpumpen die ständige Bereitstellung des warmen Wassers an den Entnahmestellen ermöglichen. Ältere Pumpen arbeiten ungeregelt und richten sich nicht nach dem wirklichen Bedarf. Bezogen auf einen Vier-Personen-Haushalt, kann der Stromverbrauch derartiger Pumpen leicht ein Zehntel der ganzen jährlichen Stromkosten erreichen. Moderne, elektronisch geregelte Pumpen sparen bis zu 80% dieser Kosten ein. Wichtig ist, eine zum Heizsystem exakt passende Hocheffizienzpumpe vorzusehen und diese ausschließlich von einem Fachmann einbauen zu lassen, der die Laufzeiten von Pumpe und Heizungsanlage aneinander angleicht sowie weitere Einstellungen vornimmt. Um möglichst wenig Gas zu benötigen, müssen alle Komponenten einer Heizungsanlage genau aufeinander abgestimmt sein. Mit der Modernisierung sollte man also immer einen Heizungsbauer mit dem entsprechenden Fachwissen betrauen. Das so gewonnene Einsparungspotenzial dürfte sich dann schon nach wenigen Jahren bezahlt machen.

Als nächstes sollte die Wärmedämmung in den Blickpunkt des Gassparens rücken. Besonders wichtig wird eine moderne Wärmedämmung, wenn im Haus ein Warmwasserspeicher anstelle eines Durchlauferhitzers eingebaut wurde, etwa zur Abdeckung größerer Bedarfsspitzen in Mehrfamilienhäusern. Eine derartige Dämmung kann im Allgemeinen relativ kostengünstig nachgerüstet werden und sorgt neben der Verhinderung unerwünschter Wärmeverluste auch noch für die Schalldämmung der Leitungsrohre.

Eine Optimierung der Heizanlage nützt letztlich nichts, wenn Wände, Fenster oder das Dach des Hauses schlecht gedämmt sind. Durch Analyse mittels Wärmebildkamera kann man solche Schwachstellen am Haus erkennen und durch eine moderne Dämmung entsprechend isolieren. Derartige Dämmmaßnahmen des gesamten Gebäudes wurden mit entsprechenden Fristen ohnehin vom Gesetzgeber vorgeschrieben, etwa die Dämmung oberster nicht begehbarer Geschossdecken.

Ein Hauseigentümer ist per Gesetz verpflichtet, seine gesamte Heizungsanlage einmal jährlich inspizieren zu lassen. Die damit verbundenen Reinigungs- und Wartungsarbeiten dürfen nur vom anerkannten Fachbetrieb vorgenommen werden. Der entsandte Fachmann vor Ort wird die gesamte Anlage auch einer kritischen Überprüfung unterziehen und gewisse Grundeinstellungen erforderlichenfalls nachjustieren. Er kann auch individuell beraten, welche weiteren Maßnahmen zum Gassparen an der Heizanlage zum Tragen kommen könnten. Eine gute Anlaufstelle dafür wäre ebenso der Schornsteinfeger, der gleichfalls ein- oder zweimal jährlich vorbeikommt.


Gasspartipps für Alle

Auch Bewohner, die keinen direkten Einfluss auf die Heizungsanlage ihres Hauses haben, können durch ihr energiebewusstes Verhalten Gas sparen und ihren eigenen Geldbeutel entlasten. Das beginnt schon mit den Heizgewohnheiten.

Heizkörper in moderneren Wohnungen enthalten heute bereits Drehregler mit einer Optimaleinstellung, die eine durchgängige Sparregulierung garantieren sollen. Wer allerdings Anhänger tropischer Temperaturen um 25°C ist, dem wird die Optimierung seiner Heizungsanlage kaum noch Einsparung bringen. Ein normaler Nordeuropäer hingegen sollte mit 18°C-20°C Durchschnittstemperatur in seiner Wohnung gut auskommen können. Mit jedem Grad weniger spart man ca. 5% der Heizkosten!

Über Nacht sollte man die Nachtabsenkung nutzen, die bei ungefähr 10°C - 12°C liegt. Ihre konsequente Anwendung hilft ebenfalls Gas sparen. Oft ist diese Absenkung bereits immanenter Bestandteil des zentralen Steuerprogramms der Heizungsanlage. In der Regel ist der Heizkessel ohnehin schon darauf optimiert, nach 22 Uhr kein Warmwasser für die Heizung mehr zu liefern. Dennoch sollte die Raumtemperatur immer noch individuell regelbar sein, denn schließlich sind die Bedürfnisse der Bewohner doch recht unterschiedlich. Erreichen lässt sich dies mit elektronischen Heizkörperreglern, womit man jeden einzelnen Raum gezielt beheizen kann. Derartige Regler ermöglichen ein leichtes Heizen auch nachts oder wenn man abwesend ist.

Sehr wichtig ist auch, alle Fenster und Türen abzudichten, da andernfalls ebenfalls ein hoher Wärmeverlust entstehen kann. Zum Abdichten eignen sich im Baumarkt erhältliche selbstklebende Dichtungsbänder, die auch Laien einfach anbringen können. Weil es im Winter früher dunkel wird, lohnt es sich während dieser Zeit, vorhandene Rollläden zeitiger herunter zu lassen. Das verbessert zusätzlich die Wärmeisiolation der Räume, die Wärme verbleibt in der Wohnung.

Auch durch regelmäßige Wartung der Heizkörper lässt sich Gas sparen. Vor und nach jeder Heizperiode sollte man die Heizkörper mit einem im Baumarkt erhältlichen Spezialschlüssel entlüften. Eine Fehlleistung der Heizkörper macht sich an mangelnder Wärmeentwicklung bemerkbar, oft verbunden mit blubbernden Geräuschen. Dann haben sich Luftblasen im Inneren des Heizkörpers gebildet, die eine ordnungsgemäße Zirkulation des Warmwassers behindern und gleichfalls zum Verlust von Heizenergie führen. Beachten sollte man auch, dass die Heizkörper möglichst frei hängen und nicht durch sperrige Möbelstücke oder Gardinen an ihrer Luftzirkulation behindert werden. Heizkörperverkleidungen sollten mit großzügigen Lüftungsschlitzen ausgestattet werden.

Gas kann auch beim Lüften gespart werden. Sind Fenster durchgängig gekippt, heizt man unnötigerweise die Umwelt auf. Besser geht es mit der sogenannten Stoßlüftung. Hierzu werden die Fenster fünf Minuten lang weit geöffnet und danach sofort wieder fest geschlossen. Damit gelangt frische Luft in die Räume, ohne dass die Heizung darauf reagieren kann. Fatal für ein Einsparpotential erweist sich nur ein Dauerlüften, wie etwa ein gern vergessenes Kippfenster im Bad. Das verschleudert Energie der Gasheizung und geht somit auch ins Geld.

Letztlich liegt es in den Händen eines jedes Verbrauchers, den für ihn passenden Gasanbieter auszuwählen, wofür man im Internet wertvolle Unterstützung erhält. Vielfach übernimmt der neue Anbieter auch gleich den gesamten Formularaufwand, was einen selbst von dieser unliebsamen Aufgabe entlastet wie den Geldbeutel vom überteuerten Gaspreis. Denn solange kein Gasanbieter über ein Monopol verfügt, bringt jeder Wechsel erneut Schwung in den Preiskampf. So lassen sich die Gaspreise auf einem erträglichen Niveau halten – jedenfalls vorläufig noch. Denn dass es auf dem Weltmarkt in naher Zukunft zu empfindlichen Preissteigerungen kommen wird, darauf verweisen nicht nur die Experten. Dem Endverbraucher hilft hier nur eine bewusste und umfassende Einsparungsstrategie für seinen eigenen Gasverbrauch.
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